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POSITIVE HEALTH REFORM · MENSCHEN · FORSCHUNG

Australien investiert fast 6 Millionen Dollar in gemeinschaftsnahe Forschung zu Klima und mentaler Gesundheit

Drei neue Forschungsprojekte sollen praktische Wege entwickeln, um Menschen bei psychischen Belastungen durch Klima- und Umweltveränderungen besser zu unterstützen – zwei davon mit besonderem Fokus auf First Nations Communities.

BESTÄTIGT · staatliche Forschungsförderung; Ergebnisse noch ausstehendVeröffentlicht 24.09.2026Aktualisiert 24.09.2026

Der australische Medical Research Future Fund fördert drei neue Projekte mit zusammen 5.933.813,70 australischen Dollar. Adelaide University, die University of Melbourne und die Menzies School of Health Research erhalten jeweils knapp zwei Millionen Dollar.

Die Projekte gehen über die reine Beschreibung von Belastungen hinaus: Geplant sind praktische Ressourcen für Gemeinden und das Gesundheitssystem, politische Handlungsempfehlungen sowie gemeinsam mit lokalen Communities entwickelte und evaluierte Strategien. Untersucht werden unter anderem Trauer und psychische Belastungen durch den Verlust von Landschaften, Ökosystemen sowie kulturell bedeutsamen Orten.

Ein Projekt wird gemeinsam mit Pintupi People und dem Pintupi Homelands Health Service Strategien gegen klimaassoziierte Risiken für soziales und emotionales Wohlbefinden entwickeln. Ein weiteres arbeitet über zahlreiche abgelegene Kunst- und Kulturzentren und setzt auf partizipative Ansätze, kulturelles Wissen und gemeinsames Lernen.

Was noch offen ist

Die Finanzierung und Projektziele sind offiziell bestätigt. Noch liegen jedoch keine Resultate dazu vor, ob die geplanten Maßnahmen psychische Belastungen tatsächlich messbar reduzieren. UAP bewertet deshalb die neue Forschungs- und Umsetzungsinfrastruktur als Fortschritt – nicht bereits eine nachgewiesene Gesundheitswirkung.

Quellen & Nachweise

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