
Neue Immunzellen greifen Gefäßplaques an drei Stellen gleichzeitig an
Ein UCLA-Team hat Immunzellen so verändert, dass sie mehrere problematische Zelltypen in atherosklerotischen Plaques erkennen. Die Ergebnisse sind vielversprechend – bislang aber präklinisch.
Die neu entwickelten FAP.CAR-NKT-Zellen kombinieren mehrere Erkennungswege. In einem Mausmodell, einem im Labor aufgebauten Gefäßmodell aus menschlichen Zellen und entnommenem Arteriengewebe von Menschen mit schwerer Herzerkrankung erfassten sie mehrere Zelltypen, die aktive Plaques mitprägen. In diesen Versuchen schnitten sie besser ab als eine CAR-T-Variante mit nur einem Ziel.
Im Mausmodell waren die Plaques kleiner und enthielten weniger Fett. In den berichteten Versuchen zeigten sich dort keine offensichtlichen Toxizitätssignale. Das Team untersucht als Nächstes unter anderem, wie lange der Effekt anhält und welche Dosierung sinnvoll wäre.
Was noch offen ist
Die Methode wurde noch nicht als Therapie am Menschen getestet. Ergebnisse aus Mäusen, Gefäßmodellen und entnommenem Gewebe können Wirksamkeit und Sicherheit in klinischen Studien nicht vorhersagen. Die Technologie ist durch eine vorläufige Patentanmeldung der University of California abgedeckt.
