
Nano-Zwischenschicht bringt Tandem-Solarzelle auf 34 Prozent
Eine neue Grenzflächen-Architektur verbindet hohe Effizienz mit besserer Stabilität – ein wichtiger Laborfortschritt für Perowskit-Silizium-Tandemzellen.
Forschende der Soochow University und LONGi setzten winzige Zirkoniumdioxid-Partikel an einer kritischen Grenzfläche der Tandemzelle ein. Die Konstruktion soll Defektverluste reduzieren, ohne den Transport elektrischer Ladung unnötig zu blockieren.
Die beste Laborzelle erreichte 34,0 Prozent Wirkungsgrad. Eine unabhängige Zertifizierung bestätigte für ein Gerät 33,5 Prozent stationären Wirkungsgrad und 2,014 Volt Leerlaufspannung. Unter kontinuierlicher Beleuchtung behielt die modifizierte, verkapselte Zelle nach 2.000 Stunden 84 Prozent ihrer Ausgangseffizienz.
Was noch offen ist
34 Prozent sind ein Laborwert und kein fertiges Solarmodul. Für breite Nutzung zählen zusätzlich großflächige Fertigung, Lebensdauer über viele Jahre, Kosten, Materialstabilität und Leistung außerhalb kontrollierter Testbedingungen.
