
31 Netzprojekte sollen bestehende Stromleitungen schneller leistungsfähiger machen
In 26 US-Bundesstaaten sollen moderne Leiterseile und Grid-Enhancing Technologies mehr Kapazität aus vorhandener Netzinfrastruktur holen. Für 31 Vorhaben sind insgesamt 5,25 Milliarden US-Dollar vorgesehen.
Das US-Energieministerium hat am 24. September 2026 31 Projekte in 26 Bundesstaaten für die SPARK-Initiative benannt. Vorgesehen sind 1,9 Milliarden US-Dollar Bundesmittel und 3,35 Milliarden US-Dollar Eigen- beziehungsweise Partneranteile. Damit ergibt sich ein geplantes Gesamtvolumen von 5,25 Milliarden US-Dollar.
Statt ausschließlich neue Stromtrassen zu bauen, sollen die Projekte vorhandene Leitungen aufrüsten. Nach Angaben des Ministeriums sollen mehr als 1.500 Meilen Leitungen neu beseilt oder erneuert und auf fast 21.000 Meilen sogenannte Grid-Enhancing Technologies eingesetzt werden. Zusammen sollen die Maßnahmen mehr als 23 Gigawatt zusätzliche Übertragungskapazität verfügbar machen.
Ein konkretes Beispiel kommt aus Indiana: Dort soll ein regionaler Engpass entschärft werden. Unabhängige Berichterstattung nennt für das Vorhaben eine erwartete zusätzliche Transferkapazität von 2.000 bis 4.000 Megawatt.
Was noch offen ist
Die 23 Gigawatt und angekündigte Kostenvorteile sind Plan- beziehungsweise Prognosewerte. Die Projekte müssen erst umgesetzt werden. UAP dokumentiert deshalb den belastbaren Start des Modernisierungsprogramms, nicht bereits einen bewiesenen Endeffekt.
