
120 Jugendliche bauen rund 80 eigene Apps statt KI nur theoretisch zu lernen
Ein Bildungs-Pilot in West Virginia verband KI-Grundlagen, Unternehmertum und No-Code-App-Entwicklung. Jugendliche entwickelten Lösungen für Schule, Alltag, Wohlbefinden und kleine Unternehmen.
An vier High Schools in West Virginia haben ungefähr 120 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 einen praxisorientierten KI- und Entrepreneurship-Pilot abgeschlossen. Nach Angaben der Projektpartner entstanden dabei rund 80 mobile Anwendungen.
Die Jugendlichen arbeiteten nicht nur mit abstrakten KI-Konzepten, sondern entwickelten eigene Lösungen. Genannt werden unter anderem eine Schul-App für Stundenpläne, Noten und Lernressourcen, eine Wellness-App für gesunde Gewohnheiten sowie Spiele, Produktivitäts- und kleine Business-Anwendungen.
Der Pilot wurde mit dem Bundesstaat West Virginia umgesetzt und von der Rockefeller Foundation unterstützt. Laut Abschlussdaten berichteten 44 Prozent der Teilnehmenden anschließend von einem gestiegenen Interesse daran, selbst ein Unternehmen zu gründen.
Was noch offen ist
Die Angaben stammen aus der Programmauswertung der beteiligten Organisationen und nicht aus einer unabhängigen randomisierten Bildungsstudie. Die 44-Prozent-Angabe beschreibt gestiegenes Gründungsinteresse, nicht tatsächliche spätere Unternehmensgründungen oder langfristig verbesserte Berufschancen. Diese Effekte müssten separat nachverfolgt werden.
