
14 Projekte verbinden Wildtier-Lebensräume über mehr als 206.000 Acres
Im Westen der USA starten 14 geförderte Projekte, die Wanderkorridore und saisonale Lebensräume von Hirschen, Elchen, Gabelböcken und weiteren Arten verbessern sollen. Öffentliche, private und indigene Flächen werden dabei gemeinsam betrachtet.
Die National Fish and Wildlife Foundation hat 13,3 Millionen US-Dollar für 14 Projekte zur Verbesserung von Wildtierkorridoren und saisonalen Lebensräumen in elf westlichen US-Bundesstaaten angekündigt. Zusammen mit 3,8 Millionen Dollar an ergänzenden Beiträgen ergibt sich ein Projektvolumen von 17,1 Millionen Dollar.

Nach Angaben des Förderprogramms sollen die Vorhaben das Habitatmanagement auf mehr als 206.000 Acres verbessern, über 40.000 Acres Lebensraum restaurieren und rund 225 Meilen Zäune entfernen, neu bauen oder wildtierfreundlicher gestalten. Die Projekte arbeiten über Grenzen von öffentlichen, privaten und Tribal Lands hinweg.
Ein Beispiel liegt in Montana: Dort sollen auf 16 Standorten unter anderem vordringende Gehölze und invasive Pflanzen behandelt, kontrolliertes Feuer eingesetzt und Zäune angepasst werden. Ziel ist, Winterlebensräume und Wanderwege für Mule Deer und Elk besser miteinander zu verbinden.
Was noch offen ist
Die Flächen- und Finanzierungszahlen beschreiben geplante beziehungsweise geförderte Maßnahmen, nicht bereits erreichte Bestandszuwächse bei Wildtieren. Ob die Projekte Migration, Überleben und Populationsentwicklung messbar verbessern, muss durch späteres Monitoring bewertet werden.
